Zu meiner Person:

Ein Kurzlebenslauf:

geboren:
am 14.5.1973 in Baumholder (Rheinland-Pfalz).
aufgewachsen
in Reichenbach/Nahe (Rheinland-Pfalz).
Schule:
  1. Grundschule Ruschberg 1979-1983
  2. Grund- und Hauptschule Baumholder 1983-1988
  3. Hauptschule Birkenfeld 1988-1989
Ausbildung: 1989-1992
zum Energieelektroniker Fachrichtung Betriebstechnik bei der YMOS AG, Werk Idar-Oberstein.
FachAbi: 1992-1993
an der Berufsbildenden Schule für Gewerbe, Hauswirtschaft und Soziales in Idar-Oberstein.
Studium: seit 1993
Ingenieurinformatik Fachbereich Elektrotechnik an der Fachhochschule Kaiserslautern.

Seit 1994 bewohne ich in Kaiserslautern meine eigenen vier Wände.

Charakterzüge

Interessen:

Schwächen:

Ich bin stink faul, hab ein zimlich schlechtes Gedächtnis und etwas mehr Selbstbewußtsein täte mir auch gut. Mein Humor, rabenschwarz und bitter böse, gleitet zeitweise in die Geschmacklosigkeit ab. (Siehe z.B. die beiden letzten Witze) Bisweilen neige ich, bedingt durch meine Faulheit und das Bestreben immer den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, zum Opportunismus.

Positve Eigenschaften:

Direktheit. Wenn jemand etwas von mir will soll er/sie es gerade heraus sagen und nicht um den heißen Brei herumreden. Ich bin mämich bisweilen etwas schwer von Begriff und daher fällt mir nicht immer sofort auf was zwischen den Zeilen steht. Man braucht auch keine Angst zu haben mir "auf den Schlips zu treten". Ich bin fähig konstruktive Kritik zu verdauen, solange sie in einem sachlichen Ton vorgebracht wird.
Diese Fähigkeit ist die direkte Folge meines von Logik und Rationalität geprägten Menschenverstandes, der hoffentlich gesund ist und es noch lange bleibt.
Humor, schwarz muss er sein. Rabenschwarz und bitter böse. :-))) Siehe auch meine liebsten Witze.
Mein wichtigster Grundsatz: Toleranz. Wie schon "der Alte Fritz" sagte: "Ein jeder nach seiner Fasson." Diese Freiheit findet ihre natürliche Grenze an der Freiheit des anderen. Denn nur die Freiheit die man selbst anderen gewährt steht einem selbst zu. Somit wird die Freiheit des Anderen zur eigenen Freiheit.

Religion:

Keine, ich bin überzeugter Atheist. Die Menschheit hat schon immer Erklärungen für das gesucht was um sie herum vorgeht. Wenn sie keine rationale Erklärung finden konnte wurde eben das irrationale bemüht, anstatt sich die eigene Unkenntnis einzugestehen und die Dinge einfach so zu akzeptieren wie sie sind. ("Ich glaube..." anstatt "Ich weiß, dass ich nichts weiß.") Hinzu kommt die Hoffnung, durch beschwören höherer Mächte zukünftige Ereignisse beeinflussen zu können und das "Teddybärprinzip": Kinder haben im Dunklen keine Angst wenn sie einen Teddybär haben, an dem sie sich fest halten können. Analog könnte man sagen: Erwachsene haben im Leben keine Angst, wenn sie eine höhere, imaginäre Instanz haben, an die sie sich im Geiste klammern können. Diese Instanz, bzw. ihren Antipol, kann man dann auch noch praktischerweise als Sündenbock benutzen.
Es gibt keinen logischen Grund für die existenz eines Gottes.
Es gibt auch keinen logischen Grund gegen die existenz eines Gottes.
Es gibt aber psychologische und damit logische Gründe warum sich die Menschen einen Gott wünschen. Einige der wichtigsten Gründe für diesen Wunsch habe ich oben versucht darzulegen. Auf diesen Gründen basierend glaube ich, dass Götter nur eine Einbildung der Menschen sind um leichter durch das Leben zu kommen. Denn dasselbige war noch nie einfach und so wird es wohl auch in der Zukunft bleiben.
Ich betone in diesem Satz das glaube, weil auch der Atheismus nur eine Glaubensauffassung unter vielen ist. Damit ist der Atheismus nur eine Religion unter anderen und gleichwertig mit diesen. Der Dalai-Lama (Für unwissende: sozusagen der Papst des lamaistischen Buddhismus) schreibt in seiner Autobiografie (sinngemäss):

Alle Religionen haben im Grunde genommen ein gemeinsames Ziel, den Menschen zu Erleuchtung und Erlösung zu führen. Da bei allen Religionen dieses Ziel gleich ist, sind die verschiedenen Religionen nur verschiedene Wege zu dem gleichen Ziel. Der Weg ist unbedeutend, das Ziel ist einzig entscheidend. Daher sind alle Religionen gleichwertig.

Man stelle sich solche Worte aus dem Mund eines Papstes vor. (Tschuldigung liebe Katholiken, aber diesen Seitenhieb konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. :-) ) Für mich ist Erleuchtung Wissen und Weisheit, Erlösung Freiheit im Geiste und Unabhängigkeit von allem materiellen. Mein Wissen wiederspricht dem Glaube an einen Gott und geistige Freiheit kann nur abseits von Dogmen existieren.

Wer hier noch etwas hinzufügen will soll bitte nicht zögern mir eine EMail zu schreiben. Ich bin an Kritik jeder Art interessiert.

$Id: persoenlich.html,v 1.3 2005/05/05 22:10:49 jkunz Exp $